EJW Darmstadt e.V.
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Einblick Sommer 2018



Einblick, Ausgabe Sommer 2018

  • Editorial - Andacht für EJW Darmstadt
  • Impressionen vom Jugendkirchentag - Jugendkirchentag in Weilburg
  • Ihre Unterstützungsmöglichkeit ... - ... Shoppen und Spenden ohne Zusatzkosten
  • EJW-Anwärterausbildung - Chabeuil 2018
  • EJW in Traisa - Schul-AG
  • Rezepte für die Grillfeier - Kartoffelsalat a la Katharine
  • Rezepte für die Grillfeier - Kräuterbutter

Editorial - Andacht für EJW Darmstadt

Liebe Freundinnen und Freunde des EJW Darmstadt, endlich wieder Rad fahren! Ich freue mich jeden Tag an den kleinen Auszeiten und der Lebenslust. Fahrradfahren ist für mich ein Gleichnis. Glauben ist wie Radfahren. Beides lässt sich nur unterwegs erlernen. Sicherheit, Gleichgewicht und Stabilität bekomme ich nicht vom Zusehen, sondern nur beim Fahren bzw. Praktizieren. Beides ist immer ein Wagnis. Aus dem Stand betrachtet, gibt es viele gute Gründe, nicht an Gott zu glauben. Glaube ist nichts Beweisbares. Gottvertrauen bleibt immer etwas Hinterfragbares. Aber gelebter Glaube trägt und gibt ein inneres Gleichgewicht.

Dazu noch ein paar Details: Wie gut, dass es Bremsen gibt am Fahrrad. Sonst verliere ich in engen Kurven oder wenn es richtig schnell wird, und bei plötzlichen Gefahren, die Bodenhaftung. Das gibt es im alltäglichen Leben auch.

Glücklicherweise haben wir im Glauben innere und äußere Bremsen, damit wir nicht Schaden nehmen an Leib und Seele. In der Bibel hat sich das z.B. in den 10 Geboten niedergeschlagen. Sie erinnern uns an das Netzwerk, das wir zum Leben brauchen. Gott über mir, der Mitmensch neben mir und ich selbst. Die 10 Gebote schützen uns, weil sie Grenzen setzen.

Das Beste beim Radfahren ist natürlich Rückenwind. Ich will das auf das Miteinander mit Gott und den Menschen, auf den Glauben übertragen. Glauben lässt es sich immer gut, wenn alles glücklich läuft. Dann kann ich aus vollem Herzen sagen: Danke Gott, für dieses wunderbare Leben! Aber so ist es nicht immer.

Auch beim Gottver trauen gibt es Gegenwind und Steigungen, Schotterpisten und manches Mal auch einen platten Reifen. Es ist deshalb gut, Helm und Werkzeug dabei zu haben.

Im Übertragenen: Den Segen und das Kreuz. Gottes Segen, der ist wie ein guter Helm. Er schützt besonders in den schwie rigen Momenten. Das Kreuz steht für Freiheit. Die brauche ich, wenn meine Fehler, Niederlagen oder ganz traurige Ereignisse mich er wischt haben. Das Kreuz erinnert mich: Ich bin befreit von der Sklaverei, perfekt zu sein. Ich bin befreit auf Vergebung und neue Anfänge zu vertrauen. In Tief- und Endpunkten schenkt Gott neue unerwartete Wege. Auferstehung nennen wir das. Helm und Werkzeug, Segen und Kreuz, damit kann die Tour des Lebens ein wunderbares Abenteuer werden.

E. Landig
Pfarrer in Gießen-Kleinlinden


Impressionen vom Jugendkirchentag

Jugendkirchentag in Weilburg

"Weil ich Mensch bin", so lautete das Motto des diesjährigen Jugendkirchentages in Weilburg. Idyllisch in einer Lahnschleife gelegen waren in der Kleinstadt alle Veranstaltungsorte fußläufig erreichbar. Auch der Festplatz, auf dem sich der Themenpark des EJWs befand, lag direkt an der Lahn. Die einzelnen Ortswerke hatten hier Stationen zum Motto des Jugendkirchentages.

So gab es einen Stand mit dem Thema "Weil ich Mensch bin mit Verantwortung", an dem die Jugendlichen dazu aufgefordert wurden, Fotos zum Thema Verantwortung unter dem Hashtag "#JuKT2018EJW" auf den sozialen Netzwerken zu posten. Andere Stände hatten das Thema "Weil ich Mensch bin mit Emotionen" oder "Weil ich Mensch bin mit Glauben".

Auch der EJW-Kletterturm durfte natürlich nicht fehlen. Wobei in diesem Jahr nur drei der vier Seiten zum Klettern zur Verfügung standen, da an der vierten Seite eine große Figur befestigt war, an der Fotos von den Teilnehmern des Jugendkirchentages befestigt wurden, die diese vorher in einer Fotobox machen konnten.

Neben den Stationen, die den größten Teil des Tages geöffnet waren, gab es auch noch einzelne zeitlich begrenztere Projekte. So gab es zur Mittagsstunde jeweils ein kurzes Mittagsgebet an den einzelnen Stationen, das vom EJW Darmstadt geleitet wurde und am Vormittag zum Start des Tages jeweils einen Gottesdienst im Festzelt.

Insgesamt waren es drei schöne aber auch anstrengende Tage mit vielen tollen Begegnungen und Erlebnissen. Und ich freue mich schon auf den nächsten Jugendkirchentag, der 2020 in Wiesbaden stattfinden wird.

M. Birkner


Ihre Unterstützungsmöglichkeit ...

... Shoppen und Spenden ohne Zusatzkosten

Spenden Sie "nebenbei mit" auf smile.amazon.de

Seit einiger Zeit verfügt Amazon mit "smile.amazon.de" über eine eigene Möglichkeit, einer beliebigen sozialen Organisation während des regulären Onlineeinkaufs auf Amazon einen bestimmten Prozentsatz der Einkaufssumme als Spende zukommen zu lassen. Aktuell liegt dieser Prozentsatz bei 0,5%. Das Geld hierzu spendet Amazon aus seinen Einnahmen und wird nicht beim Einkauf noch drauf gerechnet. Die Produkte sind preislich identisch, also nicht "künstlich" teurer und auch die Auswahl ist gleich. Folglich geht bei jedem Einkauf ohne Nutzung von "smile. amazon.de" wertvolles Spendengeld verloren.

Aber wie kann man "smile.amazon.de" nutzen und dem EJW Darmstadt dabei eine Spende zukommen lassen? Dies geht ganz einfach: Statt die Amazon-Startseite "amazon.de" aufzurufen, beginnen Sie auf der Seite „smile.amazon.de“ Ihren Einkauf. Dies ist der spezielle Spendenbereich von Amazon. Ganz regulär werden Sie hier nach Ihren Amazon-Zugangsdaten (Nutzername/Passwort) gefragt. Nach Eingabe ist Amazon für Ihren Einkauf bereit. Sie erkennen, dass Sie im Amazon-Smile-Modus sind, am Zusatz "Smile" am Amazon Logo links oben neben dem Suchfeld auf der Homepage (siehe Abbildung). Wichtig ist nun noch, dass Sie das "Evangelische Jugendwerk Darmstadt e.V." als Spendenempfänger auswählen. Dies können Sie unterhalb des Suchfeldes einstellen (siehe Abbildung). Diese Einstellung speichert Amazon für Sie, so dass Sie dies nur einmal machen müssen.

Starten Sie zukünftig Ihren Einkauf bei Amazon direkt über die Startseite "smile. amazon.de" und schon fließt Ihre Spende direkt an das EJW Darmstadt. Sie helfen damit ohne Aufwand und Zusatzkosten, dass das EJW Darmstadt auch zukünftig wertvolle Arbeit leisten kann!

Die Übertragung der Spendensumme seitens Amazon erfolgt in regelmäßigen Abständen per Überweisung an das EJW Darmstadt. Aus Erfahrung des letzten Jahres lohnt sich die Teilnahme bei "smile.amazon.de" wirklich. Unterstützen auch Sie daher bitte das EJW Darmstadt mit dieser einfachen und schnellen Möglichkeit!

Dr. U. Zwinger


EJW-Anwärter- und Teamleiterausbildung

Chabeuil 2018 - Anwärterkurs

"Ich bin geliebt – vom besten Papa den es gibt."

Diese Zeilen haben uns durch die ganze Freizeit hindurch begleitet und wecken immer noch schöne Erinnerungen.

Aber lasst uns einmal ganz von vorne anfangen. Alles begann mit einer sehr langen aber dennoch lustigen Busfahrt nach Frankreich. Beim Abendprogramm des ersten Tages konnte man dann erste Bekanntschaften knüpfen und sich näher kennenlernen.

Jeden Morgen begannen wir den Tag mit einem morgendlichen Impuls. Den Tag über gab es mehrere Programmpunkte und abends fanden wir uns zum gemeinsamen Abschluss zur Abendandacht zusammen. Bei den Programmpunkten ging es darum, die Bibel näher kennenzulernen und neue Spiele auszuprobieren, die man mit Kindern und Jugendlichen spielen kann. Am Anfang der Freizeit wurden wir in Gesprächsgruppen eingeteilt, in denen wir uns mit uns und unserem Glauben beschäftigt haben. Es war schön, in diesen Gruppen offen über alles sprechen zu können. Auch besondere Abende, wie zum Beispiel das gemeinsame Abendmahl oder der Kreuzweg Jesu, bleiben uns als schöne Erinnerungen im Gedächtnis. Beim Kreuzweg haben sich die Teilnehmer in verschiedenen Gruppen eigene Stationen ausgedacht, die wir im Mondschein und mit Fackeln gemeinsam still betrachtet haben. Es wurde viel gesungen, oft auch mit musikalischer Begleitung, da manche ihre Instrumente dabei hatten. Fast jeden Abend saßen wir noch lange um die Kerzen herum und genossen die Gemeinschaft. Auch das Kinderlied, das wir am Anfang zitiert haben, war eines unserer Lieblingslieder und wurde bis zur letzten Busfahrt auch immer noch von allen gerne lautstark mitgesungen.

Der Chabeuil-Kurs war eine ganz tolle Erfahrung für uns! Wir haben viele neue Leute kennengelernt, die wir auch jetzt noch trotz der weiten Entfernung öfters mal sehen. Neben einer super Gemeinschaf thaben wir auch viel für unsere Jugendarbeit mitnehmen können.

M. Rauchmann und B. Schreiber


Chabeuil 2018 - Teamleitungskurs

Am 30. März machten wir (22 junge Erwachsene) uns mit dem Bus auf den Weg nach Chabeuil in Frankreich, zum Teamleitungskurs. Wir Teilnehmenden, bestehend aus Mitarbeitern, Pfadfindern und Pfadfinderinnen, wurden in dieser Woche aus- und weitergebildet zu Teamleitern und Teamleiterinnen. Das heißt, dass wir nun befugt sind, Freizeiten und Lager hauptverantwortlich zu leiten. Das Programm war vielfältig und umfassend, es wurden Themen behandelt wie z.B. Konfliktmanagement, Moderationsmethoden, Leitungsstile und richtiges Feedback geben. In einem ganztägigen Planspiel konnten wir dann das Gelernte praktisch anwenden. Neben der Wissensvermittlung blieb aber auch Zeit für persönliche Gespräche über Gott und die Welt, sowohl in festen Gesprächsgruppen, wie auch in den Pausen und am Abend. Die Pausen nutzten wir außerdem für sportliche Aktivitäten, wie Ringspiel, Speersport und ausgedehnte Spaziergänge. Im Großen und Ganzen sind wir in der einen Woche zu einer tollen Truppe zusammengewachsen, haben viel gelacht und alle konnten neue Erkenntnisse für ihre Arbeit als Ehrenamtliche mitnehmen.

L. Dittmann


EJW in Traisa

Schul-AG

Seit dem zweiten Schulhalbjahr findet in der Gemeinde Traisa wieder die Schul-AG "Die jungen Entdecker" statt. Acht Mädchen und Jungs aus der 2. bis 3. Klasse treffen sich jede Woche 1,5 Stunden, um Geschichten zu hören und zu den vier Elementen zu experimentieren (Feuer, Wasser, Luft und Erde).

Die jungen Entdecker werden jede Woche an der Grundschule abgeholt und laufen dann zusammen zum Gemeindehaus, hier trifft man sich auf den Sofas des Jugendkellers und zündet zu Anfang eine Kerze an. Dann bekommen die Kinder eine Geschichte vorgelesen, in der schon eines der Elemente zu finden ist, und es folgen Experimente zu dem Element. Mit Feuer konnten schon Teebeutelraketen gezündet werden und geheime Tinte wieder sichtbar gemacht, Wasser wurde mit Öl und Brausetablette zu einer Lavalampe und mit Erde haben wir die ersten Pflanzen säen und beobachten können, wie sie wachsen, und schließlich ließ der Wind unsere Fallschirmspringer sanft zu Boden gleiten.

Wieso, weshalb, warum wird in jeder Woche geklärt, so dass die Kinder nicht nur spannende Experimente und Geschichten mitnehmen, sondern auch die Welt um sich herum ein bisschen besser verstehen lernen. Alle Experimente und Geschichten werden am Ende der Stunde in die selbstgestalteten Hefte eingeklebt und können so nachgelesen und zu Hause erneut ausprobiert werden.

S. Fischer

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